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Kategorie A: Projekte von und mit Kindern

Trickfilmprojekt "Die Abenteuer von Okarla und Jolise"

Kinder basteln Kulissen

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Institution: Tageseinrichtung für Kinder, Stuttgart

Zielgruppe: Vorschulkinder im Alter von fünf und sechs Jahren

Projektbeschreibung: Innerhalb eines zweimonatigen Projektzeitraumes konnten vierzehn Vorschulkinder in einer Stuttgarter Tageseinrichtung für Kinder erfahren, was es heißt einen Trickfilm zu produzieren. Sie wurden an allen Produktionsschritten beteiligt und bekamen einen Eindruck vermittelt, mit welchen Tricks man die eigenen Ideen verwirklichen kann.
In einer gemeinsamen Gesprächsrunde entstand zunächst Satz für Satz die Geschichte der Abenteuer von Okarla und Jolise. Im nächsten Schritt wurden die Requisiten und Filmfiguren aus Papier und Buntstiften, Steinen und Sand gestaltet. Dann wandelte sich das Atelier der KiTa an drei aufeinanderfolgenden Tagen in ein Drehstudio um.
Nach Beendigung der Drehaufnahmen überlegten alle gemeinsam, welche Geräusche in den einzelnen Szenen vorkommen sollten. Anschließend wurden diese produziert.
Zum Abschluss wurde der Film von einer pädagogischen Fachkraft geschnitten, da das Schneiden eines Trickfilmes sehr aufwendig ist. Allerdings bekamen die Kinder eine Einführung, was mit den Filmaufnahmen passiert. Als der Film fertig gestellt war, wurden alle Familienmitglieder zu einer Premierenveranstaltung eingeladen.

Ziele: 

  • Kreatives Gestalten mit Medien kennenlernen – vom Konsument zum Produzent: Die Kinder konnten Medien selbstständig kreativ einsetzen.
  • Vergleiche schaffen zwischen realer und medialer Welt – Ist alles echt, was ich in den Medien sehe? Kritischen Umgang mit Medien üben: Durch die Anwendung einfacher Tricks wurde ihnen bewusst, dass nicht alles echt ist, was z.B. im Fernsehen gezeigt wird.
  • Verschiedene Medien miteinander verknüpfen – Aufzeigen, welche Möglichkeiten die einzelnen Medien bieten.
  • Medien kennenlernen und ausprobieren dürfen – Integrieren in den KiTa-Alltag: Medien werden als Teil des Ganzen gesehen und bewusst eingesetzt.
  • Sprachförderung – Sprachanreize schaffen, z.B. durch Tonaufnahmen.
  • Phantasie anregen/Kreativität fördern.
  • Teamprozess – ein gemeinsam gestaltetes Produkt schaffen.

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Kategorie B: Projekte von und mit Jugendlichen

Create your game

Jugendliche sitzen vor einer Leinwand

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Institution: Medienkulturzentrum Dresden

Zielgruppe: Jugendliche, die Lust haben, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich neue Medien auszubauen und eine Affinität zu Computerspielen haben

Projektbeschreibung: Mit der Hilfe von Medienpädagog/-innen und Expert/-innen haben Jugendliche ohne Game-Design-Programme ein Spiel programmiert. Die Inhalte wurden von den Jugendlichen selbst bestimmt. Bei der Entwicklung und in der Umsetzung bekamen sie Unterstützung durch die Expert/-innen. Es sollte der gesamte Prozess des Game-Designs durchlaufen werden, um auch zu vermitteln, wie komplex die Erarbeitung eines Spieles ist.

Ziele: Zum einen sollte den Teilnehmer/-innen vermitteln werden, wie komplex und kleinteilig die Entwicklung eines Spiels ist. Immerhin spielen die meisten Jugendlichen solche Spiele und wir wollten einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Dabei ging es nicht zuletzt um Berufsbildung. Zum anderen war aber der Ermächtigungsaspekt zentral: Die Jugendlichen sollten erfahren, dass sie zwar noch Begleitung benötigen, aber als Team sehr wohl in der Lage sind, ein größeres Medienprojekt zu stemmen. Neben den einzelnen konkreten Bereichen Programmierung, Grafik, Sound und Öffentlichkeitsarbeit, ging es dabei auch um den Prozess, also verbindliche Entscheidungen im Team fällen und Projektmanagement.

Download: Laudatio als PDF-Datei
Homepage: www.stressops.de

Mein Avatar und ich

Mädchen sitzen vor ihren Notebooks

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Institution: Institut für Computerspiel - Spawnpoint im Plattform e.V., Erfurt

Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen ab der 6. Klasse. Im konkreten Projekt handelte es sich um Schüler der 11. Klasse (+ 2 aus der 9. Klasse) des Gutenberg Gymnasium Erfurt.

Projektbeschreibung: Spawnpoint und die Medienwerkstatt der Thüringer Landesmedienanstalt haben den Workshop am Gutenberg-Gymnasium geleitet und fragten dabei nach den Verbindungen zwischen den Schülern und ihren selbsterschaffenen Spielfiguren – den Avataren: Wer möchtest du sein? Wer möchtest du nicht sein? Wie sehen dich andere? Was von dir selbst steckt in deinem Avatar? Gemeinsam mit den Gymnasiasten wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Spielwelt und Alltagswelt hinterfragt. Da bei der Gestaltung der virtuellen Avatare immer auch die Kreativität der Nutzer gefragt ist, konnten die Jugendlichen auch künstlerische Herangehensweisen erfahren. Die Figuren wurden auf diese Weise zu Spiegelbildern und Ausdrucksmitteln der Schüler. Was sie zu erzählen hatten, worüber sie sich austauschten und vielleicht sogar welche neuen Fassetten sie aufzeigten, das transportieren sogenannte Screenshots, Bildschirmfotos der Avatare, die die Schüler anfertigten und beschrieben. Hier wurde an der Schnittstelle von Kunst- und Medienpädagogik gearbeitet. Die eindrucksvollsten Ergebnisse wurden Bestandteil der Ausstellung 20 Jahre Thüringer Landesmedienanstalt im Juni 2011 mit dem Titel „Mediale Lebens(s)räume – Realität und Fiktion in der digitalen Gesellschaft“ im Haus Dacheröden.

Ziele: 

  • Selbstreflexion des eigenen Medienhandelns, Mediennutzungsverhalten -> Wahl und Diskussion über Lieblingsscreenshots (Urteilskompetenz/Verarbeitungskompetenz)
  • Übersetzung des Medienhandelns in die Alltagswelt -> Spiel- und theaterpädagogische Methoden
  • Aneignung kreativer Ausdrucksmöglichkeiten aus dem Spielerleben -> Erstellen und Bearbeiten von Screenshots anhand festgelegter Fragestellungen (Gestaltungskompetenz)
  • Wahl des Präsentationsergebnisses, Reflexion des eigenen Handelns -> Präsentation und Diskussion der eigenen Workshopergebnisse in spielerischer Form („heißer Stuhl“) (Auswahlkompetenz)
  • Wertschätzung/Anerkennung und Beitrag zur öffentlichen (kulturellen) Diskussion um den Stellenwert von Computerspielen und Social Communities für die Lebenswelt heutiger Kinder und Jugendlicher -> Öffentliche Ausstellung und teils Begleitung von Ausstellungsbesuchern

Download: Laudatio als PDF-Datei
Homepage: www.ics-spawnpoint.de

Kategorie C: Interkulturelle und internationale Projekte

MedienFit - SprachFit

Frauen mit und ohne Kopftuch und Kinder im Stuhlkreis

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Institution: Fachstelle für interkulturelle Bildung & Beratung e.V., Bonn

Zielgruppe: Eltern mit Zuwanderungsgeschichte und ihre Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter

Projektbeschreibung: MedienFit – SprachFit  wurde im Sommer 2009 konzipiert, nachdem eine lange Recherche des medienpädagogischen Angebotes für Eltern in Deutschland ergeben hatte, dass kein geeignetes Schulungsangebot für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte zur Verfügung steht. Wichtige Merkmale einer geeigneten Schulung sind: Das Eingehen auf den mehrsprachigen Alltag der Familien, die Ansprache von Eltern und ihren Kindern, die Berücksichtigung „fremdsprachiger“ Medieninhalte und die stärkere Einbeziehungen des Mediums Bilderbuch. So wurde die Idee zu einem neuen Programm geboren.
MedienFit – SprachFit
 beruht auf einem ganzheitlichen Verständnis von Literalität, d.h. der gezielten und kritischen Nutzung von schriftsprachlichen und digitalen Medien(inhalten).
Das MedienFit –SprachFit Elternmaterial gibt es in Arabisch, Deutsch, Kurmandschi (Nordkurdisch), Russisch und Türkisch. Es soll zukünftig noch in weitere Sprachen übersetzt werden.
MedienFit – SprachFit
 stützt sich auf die Kompetenzen von „Elternbegleiterinnen“ aus der Community der Zielgruppe und sieht die teilnehmenden Eltern als Partner mit sprachlichen und erzieherischen Kompetenzen.

Ziele: Ein kritisches Medienbewusstsein zu fördern und einen Familienalltag zu schaffen, der lesefreundlich und von Sprachreichtum geprägt ist, um Kindern aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte bessere Bildungschancen zu ermöglichen. MedienFit – SprachFit zielt auf die Stärkung der Medienerziehungskompetenz von Eltern, die Befähigung der Eltern zu einer Buch- und lesefreundlichen Erziehung und die Förderung der medienpädagogischen Bildung und der mehrsprachigen Literalität der Kinder.

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Homepage: www.fibb-ev.de

Kategorie D: Intergenerative und integrative Projekte

Generationen im Dialog

Jugendlicher mit Kamera

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Institution: JFF - Institut für Medienpädagogik, München

Zielgruppe: Bevorzugt Jugendliche aus dem bildungsbenachteiligten Milieu im Alter von 14 bis 20 Jahren sowie ältere Menschen über 60 Jahre

Projektbeschreibung: In dem von Januar 2010 bis Juni 2011 realisierten Projekt Generationen im Dialog wurden die Potenziale der aktiven Medienarbeit für die Förderung von Medienkompetenz und die Förderung des Generationendialogs erprobt und evaluiert. Unterstützt von der AKTION MENSCH, wurden Kontakte zwischen Heranwachsenden, bevorzugt aus dem bildungsbenachteiligten Milieu, und älteren Menschen initiiert, um mithilfe von Medien einen Dialog anzuregen und um gemeinsam ein Medienprodukt herzustellen. Zielgruppen waren Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren sowie ältere Menschen, vorwiegend über 60 Jahre. Insgesamt wurden elf unterschiedliche medienpädagogische Projekte initiiert und umgesetzt – an wechselnden Orten, mit stets anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und verschiedenen Medien. 

Ziele: Es sollten Modellprojekte entwickelt werden, die zum einen den Dialog zwischen Jung und Alt anregen sowie die Medienkompetenz beider Gruppen fördern. Hierzu wurde mit einer großen Bandbreite an Medien, Medienprodukten und damit verbunden Themen gearbeitet. Im Mittelpunkt aller Projekte stand der Grundsatz der aktiven Medienarbeit, das „handelnde Lernen“. So wurden von den Teilnehmenden gemeinsam Themen bearbeitet, diese in multimedialen Produkten sichtbar gemacht und zum Abschluss vor einem größeren Publikum präsentiert.

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Homepage: www.generationenimdialog.de

Kategorie E: Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter

MobileMovie - urbane Mobilität im künstlerischen Handy-Film

Vier Menschen in einer U-Bahn-Station

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Institution: jaf - Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V.

Zielgruppe: Jugendliche unterschiedlicher Schulformen, insbesondere sozial benachteiligte Schüler/-innen

Projektbeschreibung: In einer Hamburger Kooperation mit außerschulischen Medienpädagogen/-innen haben knapp 300 Jugendliche unterschiedlicher Schulformen künstlerische Handyfilme zum Thema „Urbane Mobilität und öffentlicher Verkehr“ im Unterricht produziert. An 10 Schulen experimentierten die jungen Filmemacher/-innen mit faszinierenden Bildperspektiven, indem sie das Handy am Körper befestigten oder in ungewöhnliche Positionen brachten. Das multimediale Potential des Alltagsmediums Handy wurde kreativ und produktiv zur Ausarbeitung einer eigenen Filmästhetik genutzt. Sie zeigt urbane Mobilität und Räume aus neuen und inspirierenden Kameraperspektiven.

Ziele: Die Auseinandersetzung mit bewegten Bildern und einem alltäglichen Kommunikationsmedium aus einem anderen Blickwinkel. Der Handyfilm als Mittel zur Schulung der Wahrnehmung bei Jugendlichen. Praktische Medienarbeit ist hierfür immer noch eines der besten Mittel. Zugleich wurden Lehrer/-innen geschult und befähigt, weitere Projekte mit Schüler/-innen durchzuführen. 

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Homepage: www.mobilemovie-hamburg.de

Schulversuch "Schulische Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern"

Jugendliche stehen hinter einem Mischpult

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Institution: Landesarbeitsgemeinschaft Medien M-V, e.V., Rostock

Zielgruppe: Schüler/-innen, Lehrer/-innen, schulnahe Pädagog/-innen, Schulleiter/-innen, Schulverwaltung, medienpädagogische Bildungspartner/-innen

Projektbeschreibung: Der Schulversuch „Schulische Medienbildung in M-V“ hat neue Wege in der Begleitung und Unterstützung schulischer Medienbildung modellhaft aufgezeigt und ein Netzwerk von Bildungspartnern etabliert, das sich gemeinschaftlich und auf Augenhöhe einer der größten Bildungs- und Erziehungsaufgaben der heutigen Zeit, dem Erwerb medienpädagogischer Handlungs- und Bewertungskompetenz, stellt.
Auf der Grundlage einer Selbstevaluation von Schule werden Handlungsfelder u.a. in der Lehrer/-innenfortbildung, in der Steuerung schulinterner Prozesse, bei den notwendigen Rahmenbedingungen identifiziert und insbesondere Medienprojekte (unterrichtsbegleitend sowie fachintern) mit dem Ziel initiiert, die Medienkompetenz bei den Schüler/-innen zu stärken.
Das dazu notwendige Gesamtgefüge aus (Medien-)Bildungsinhalten und schulischer sowie außerschulischer Partnerstrukturen, einschließlich deren Koordination, wurde im Schulversuch erprobt, dokumentiert und in ein Qualitätsentwicklungsinstrument, das Audit Auf dem Weg zur Medienschule, überführt.

Ziele: Auf der Ebene des Lernens und Lehrens fand im Schulversuch eine strukturierte und systematisch aufgebaute Einbindung von Medienbildungsbausteinen in die verschiedenen Unterrichtsformen statt. Hierzu wurden sowohl mediendidaktische als auch medienpädagogische Angebote durchgeführt. Dabei wurde vor allem auf einen Lebensweltbezug und eine Nutzung jugendleitender Medien geachtet. Einen besonderen Stellenwert hatte der kreativ-gestalterische Aspekt der Medienbildung. Zunehmend wurden Schüler/-innen auch als gleichberechtigte Partner/-innen und Gestalter/-innen ihrer eigenen Bildungserfahrungen wahrgenommen.

Download: Laudatio als PDF-Datei
Homepage: www.medienundschule.inmv.de

Besondere Anerkennungen

Medienpädagogik Praxis-Blog

Screenshot www.medienpaedagogik-praxis.de

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Institution: www.medienpaedagogik-praxis.de

Zielgruppe: Zielgruppe des Medienpädagogik Praxis-Blog inklusive seiner Aktivitäten im Social Web sind in erster Linie „Praktiker/-innen“ der Medienpädagogik, also Menschen, die medienpädagogisch mit Kindern und Jugendlichen in Jugendarbeit und Schule arbeiten. In zweiter Linie richten sich die Inhalte der Seite(n) an Menschen, die mit Video/Foto/Web/Computern professionell oder in ihrer Freizeit arbeiten – oder an Menschen, die sich mit medienpädagogischer Theorie beschäftigen.

Projektbeschreibung: Das Medienpädagogik Praxis-Blog ist ein Gemeinschaftsblog von sieben Medienpädagogen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Im Blog sowie per Twitter, Facebook, Diaspora und YouTube bekommen Medienpädagog/-innen in Jugendarbeit und Schule Informationen zu Methoden, Materialien, Terminen rund um die praktische Medienarbeit. Primäres Ziel der Publikation ist es, an einer Stelle möglichst viele aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis bereitzustellen. Darüber hinaus soll das Blog die Praktiker/-innen des Feldes vernetzen, insbesondere über den Austausch zu Methoden und Projektansätzen. Mittelbar sollen die Informationen und das Netzwerk dazu dienen, die medienpädagogische Praxis breiter, vielfältiger und für die Beteiligten einfacher zu gestalten.

Ziele: 

  • Vernetzung bestehender medienpädagogischer Initiativen und Projekte durch Gastartikel und Netzwerke über Facebook, Twitter und Diaspora
  • Förderung der Nutzung freier Inhalte (Musik, Software und Fotos) durch aktuelle Linklisten und statische Übersichtsseiten
  • Förderung der Medienkompetenz in Bezug auf Auswahl und Nutzung von kostengünstiger und freier Software durch Videopodcasts

Kinderfilmuniversität Potsdam Babelsberg

Screenshot vom Beginn des Trailers

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Institution: Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam Babelsberg

Zielgruppe: Das Angebot der Kinderfilmuniversität richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren. Diese Alterseingrenzung ermöglicht eine inhaltlich und didaktisch zielgruppengerechte Vermittlung der Inhalte. Angesprochen werden sollen alle interessierten Kinder in der Region Brandenburg, es sind aber auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Regionen willkommen.

Projektbeschreibung: Als europaweit erstes Projekt dieser Art wurde die Kinderfilmuni 2007/2008 von der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) ins Leben gerufen und in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem Kino Thalia Arthouse Potsdam durchgeführt.
Innerhalb von dreieinhalb Monaten besuchen die „Studierenden“ etwa zweiwöchentlich die angebotenen Vorlesungen, in denen sie in ein bis eineinhalb Stunden mit den Grundlagen des Filmemachens, mit Filmsprache und Filmtechnik vertraut gemacht werden. Medienkompetenz wird theoretisch und praktisch vermittelt, indem die Kinder aktiv in die Veranstaltungen einbezogen werden und unterschiedliche Möglichkeiten haben, selbst gestalterisch tätig zu werden. Durch die Wahl der unterschiedlichen Veranstaltungsorte – Filmmuseum Potsdam, HFF, Thalia Kino – wird der Erlebnisraum Kino aufgegriffen und um je spezifische Aspekte – Geschichte, Produktion und Distribution – erweitert. 

Ziele: Neben der Vermittlung von Medien- und Filmkompetenz sollen die Kinder das Filmhandwerk kennenlernen und Film als künstlerisches Ausdrucksmedium begreifen. Zudem geht es darum, den Erlebnisort Kino erfahrbar zu machen. Auch sollen Kinder durch die Veranstaltungen angeregt werden, selbst filmkünstlerisch tätig zu werden. Dass sich dabei Film auch als mögliches Berufs- und Arbeitsfeld vermittelt, ist ein weiteres Ziel. Diese umfangreiche Zielsetzung macht es nötig, unterschiedliche Methoden in die Arbeit einzubinden, die aufeinander aufbauen und die Vermittlung von Theorie und Praxis einschließen.

Homepage: http://kinderfilmuni.hff-potsdam.de

Dieter Baacke Preis

Illustration: Baacke Figur

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Dieter Baacke Preisverleihung 2011

Dieter Baacke - Preisverleihung

Galerie
Dieter Baacke
Preisverleihung 2011
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